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Melisse – Entspannung und Kräftigung!

Entspannung und Kräftigung! Passt das Zusammen?

Ja! Die Melisse macht das möglich. Abends hilft die Melisse beim Zur-Ruhe-Kommen. Morgens wirkt sie belebend und erfrischend.

Paracelsus verkaufte seine berühmte spagyrische Arznei aus Melisse an ältere Mitglieder des Königshauses. Die Kraft der Melisse sollte die Jugend zurückbringen.

Bei uns ist die beruhigende und ausgleichende Wirkung der Melisse bekannt. Sie wird als Tee bei Angstzuständen, schwachen Nerven und Depressionen eingesetzt. Aber auch bei Einschlafproblemen, Unruhe und Kopfschmerzen.

Die Melisse ist auch ein typischen Frauenkraut. Sie hilft bei Unterleibsschmerzen, unterstützt bei den Wechseljahren und ist auch fruchtbarkeitsfördernd.

Sammeltipp für Tee:

Man kann die Melisse im Juni vor der Blüte zurückschneiden, dann treibt sie noch buschiger aus. Im September kann man sie dann ein zweites Mal ernten.

Die Blätter sollten so schnell wie möglichst im Schatten getrocknet werden und nicht sehr berührt werden.

Aufbewahrung: Melisse nicht in Metalldosen aufbewahrt werden. Papiersäcke empfehlen sich hier.

Unser Lieblingsrezept – Melissengeist

  • 500g getrocknete Melissenblätter
  • Schale einer abgeriebenen Bio Zitrone
  • 1 TL Engelwurzwurzel
  • Gewürznelken, Anis, Piment (optional)
  • 1 kleine Zimtstange
  • 1 l Wodka

Zubereitung: Alle Zutaten in ein Gefäß geben und mit Wodka aufgießen. 14 Tage an einem sonnigen Platz ziehen lassen. Anschließend filtern und abfüllen. Vor Gebrauch einige Wochen ruhen lassen.

Wir lieben den Duft der Melisse. Deshalb darf sie auch nicht in unseren kräuterschön Produkten nicht fehlen. Als Naturseife, Badebombe oder Badesalz bringen wir dieses wunderbare Aroma in dein Badezimmer.

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Einfacher Maiwipferlsirup

„Wir gehen in den Wald!“ – diesen Satz hört man bei uns zuhause fast täglich. Der einzigartige Waldduft, die Geräusche, das wunderbare Lichtspiel der Sonne und der Bäume, und die friedliche, ruhige Atmosphäre. Wir lieben es…

Deshalb gehört die Zubereitung des jährlichen Maiwipferlsirups zum festen Frühlingsritual für uns. Im Mai beginnt ein neuer Wachstumschub der Bäume. Die hellgrünen Spitzen nennt man auch Maiwipferl. Diese enthalten wertvolle äthrische Öle, Vitamin C, Harze und Tannine. Mit diesen Inhaltsstoffen kann man ein tolles Hausmittel für die Erkältungszeit herstellen. Löffelweise oder im Tee ist ein Maiwipferlsirup ein tolles Naturprodukt und hat einen fixen Platz in unsere Naturapotheke zuhause.

Maiwipferlsirup (ca. 250ml)

Zutaten:

200 g junge Fichten oder Weißtannenspitzen

200 g Rohrzucker

ein sauberes, steriles Einmachglas

Zubereitung:

Die abgezupften Spitzen säubern und abwechselnd mit dem Zucker in das Glas füllen. Die Schichten leicht andrücken. Die letzte Schicht sollte aus Zucker bestehen. Dann 2-3 Wochen an einem sonnigen Platz aufbewahren und immer wieder mal schütteln. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, den Sirup filtern und in dunkle Flaschen füllen. im Kühlschrank haltet der Sirup ca. 1 Jahr!

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Gänseblümchen – Tausendschön

Lateinisch „Bellis perennis“ – bedeutet „hübsch, schön“ und „das ganze Jahr hindurch andauernd“

Hast du dich auch schon mal gefragt warum manche Gänseblümchen rosa Spitzen haben?

Für die Färbung ist ein bestimmtes Farbpigment verantwortlich, das Anthocyan. Das Gänseblümchen nutzt dieses Farbpigment als Sonnenschutz. Junge Pflanzen die sich noch entwickeln müssen werden dadurch geschützt und können sich besser entwickeln. Sobald die Pflanze vollkommen entwickelt ist, wird das Anthocyan abgebaut. Manche Gänseblümchen behalten aber ihre rosa Färbung genetisch bedingt.

Das Gänseblümchen sind auf jedem Kontinent zu finden, außer in der Antarktis. Sie werden in der Volksmedizin eingesetzt und die Blätter und Blüten sind essbar.

Und eines können wir noch vom Gänseblümchen lernen: Egal wie oft es umgedrückt wird, diese kleine Schönheit steht immer wieder auf!

Unser Rezept für die Schönheit: Gänseblümchen Tinktur

Zutaten: So viele Gänseblümchen die in dein Glas passen und Wodka

Zubereitung: Die Gänseblümchen werden in ein Glas gefüllt und mit Wodka bis zum Rand übergossen. Gut verschlissen und an einem kühlen und dunklen Ort für ca. 4 Wochen ziehen lassen. Hin und wieder das Glas leicht schütteln. Danach abfiltern, die Blüten ausdrücken und in saubere, beschriftete Fläschchen füllen. Äusserlich kann man diese Tinktur bei unreiner Haut und kleinen Wunden auftragen.

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Löwenzahn – das Kraut mit der Löwenkraft

Der Löwenzahn ist ein Kraftpaket und ein Alleskönner. Als Heilpflanze in der Volksmedizin wird er für Zähne, Augen, Gehirn, Leber, Verdauung und Haut eingesetzt. Seine Sonnenkraft hilft die Seele zu heilen und Infektionskrankheiten vorzubeugen.

Von der Wurzel bis zur Blüte wird dieses Heilkraut verarbeitet. So entstehen eine Vielzahl von HEIL-. SCHÖNHEITS- und GENUSSrezepte.

Hier unsere Lieblingsrezepte:

Löwenzahnhonig nach Oma

Die strahlend gelben Blüten kannst du im Frühling auf jeder Weise finden. Hier ein altes Rezept von meiner Oma.

  • 6 Hände frische Löwenzahnblüten
  • 2 Stück Bio Zitronen
  • 1 l Wasser
  • 1 kg Rohrzucker

Zubereitung: Zitrone heiß abwaschen. Schale der Zitronen und Zitronensaft, gelbe Blüten und 1 l Wasser aufkochen. Mindestens 2 h ziehen lassen. Alles abseihen und auspressen. Den Saft mit Zucker einkochen – Gelierprobe machen. Heiß in saubere Gläser füllen.

Löwenzahnhonig ohne Zucker

Wenn man keinen Zucker verwenden möchte kann man auch mit Agavendicksaft arbeiten und ein veganes Geliermittel verwenden.

Löwenzahnblüten-Butter

250 g Butter schmelzen und 2 Handvoll frische Blüten hinzufügen. Einmal kurz aufkochen lassen und gut umrühren. Abkühlen lassen, am besten über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Tag nochmal die Butter schmelzen (nicht kochen) und durch ein Sieb streichen. Alles gut auswringen und die gewonnen flüssige Butter in einer Form im Kühlschrank fest werden lassen. Ein wunderschöner gelber Brotaufstrich.

Das ganze mit pflanzlicher Margarine ist eine tolle vegane Variante.

Eingelegte Löwenzahnknospen

  • 400 ml Apfelessig
  • 200 ml Wasser
  • 1/2 EL Salz
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1/4 TL Pfefferkörner
  • 4 Handvoll Löwenzahnknospen ohne Stängel
  • Olivenöl

Zubereitung: Essig, Wasser, Salz, Zucker und Pfefferkörner im zugedeckten Topf aufkochen. Die Löwenzahnknospen ca. 2 min darin sieden und wieder herausfischen und mindestens 2 Stunden abtropfen lassen. In verschließbare, sauber Gläser füllen und mit Öl auffüllen. Die Kapern sind so monatelang haltbar.